Verbindungen

Das Internet wird gestützt durch Backbones. Ein zentraler Backbone in den USA ist z.B. das NSF-Net (National Science Foundation-Net) über das die meisten Universitäten in Amerika ihre Daten austauschen. In Europa bilden das EBONE (European Backbone) und das EMPB (European Multiprotocol-Backbone) die zentralen Backbones für den Datenaustausch.

An die Backbones sind größere Netzwerke angeschlossen, denen wiederum kleinere Netzwerke untergeordnet sind. An letzter Stelle stehen die einzelnen, an das Internet angeschlossenen Rechner. Größere - teilweise sogar weltweite - Netze werden z.B. von großen Firmen unterhalten. Diese großen Firmennetze werden über Gateways an das Internet angeschlossen, damit ein Datentransfer zwischen Firmennetz und Internet ermöglicht wird. Kleinere Firmen schließen ihr lokales Netz (LAN, Local Area Network) über einen Internet-Provider an das Internet an.

Bei dem Anschluss eines LANs an das Internet wird eine Standleitung zwischen dem Internet-Provider und dem lokalen Netz bevorzugt, da diese Leitung von mehreren Rechnern im LAN gemeinsam genutzt werden kann. Sollen nur wenige bzw. bei Privatpersonen nur ein Rechner an das Internet angeschlossen werden, so wird eine Wählleitung verwendet. Bei einer Wählleitung ist die Kommunikation zwischen den beiden verbundenen Punkten erst nach Aufbau der Verbindung möglich. Nach Beendigung der Kommunikation wird die Verbindung wieder abgebaut, es werden also Kommunikationskosten gespart. Steigt der Kommunikationsbedarf allerdings stark an, so wird irgendwann die Standleitung billiger als die Wählleitung.

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