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Kleine Helferlein: SELFHTML zu diesem Thema

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URLManager (Pro) präsentiert sich als das Adressbuch für Datenreisende. Wer hier seine Bookmark-Sammlungen an- beziehungsweise ablegt (per Import), wird beim nächsten Browser-Wechsel keine Probleme haben. Zumal an einer Stelle alle Bookrnarks sämtlicher Internet-Applikationen versammelt sind, die auf einfachste Weise durchsucht, hierarchisch verwaltet, mit Kommentaren versehen und sogar mit Password geschützt werden können. Das Auffinden von Duplikaten erledigt man mit einem einzigen Menübefehl. Mit Hilfe des 'Grab All'-Befehls übernimmt URL Manager sämtliche Adressen von einer Web-Seite oder aus einer E-Mail- beziehungsweise News-Nachricht. Zum Einfügen in Text-Editoren formatiert das schlaue Programm URLs gleich in passende HTML-Anker um. Der Aufruf einer URL erfolgt über das per Internet Config angegebene passende Hilfsprogramm. Sämtliche Hilfsprogramme finden sich in einem eigenen Dock wieder, URLs können dort direkt auf den jeweiligen Programmen zur Bearbeitung 'abgelegt' werden. Die Pro-Version stellt darüber hinaus einen Teil des Funktionsumfangs in Form von Shared Menues in sämtlichen Internet-Clients bereit, lästiges Umschalten zum URL Manager entfällt. Eine History zeichnet die letzten 1000 besuchten URLs auf. Darüber hinaus unterstützen sowohl die Pro- als auch die normale Variante Drag & Drop, Kontrollstreifen Kontextmenüs und die Internet Address Detectors. Dieses Programm, das nebenbei auch noch OT/PPP-Befehle im Angebot hat. sollte in keiner Sammlung fehlen.

Netscapes Browser verwaltet alle seine Bookmarks in einer HTML-Datei, der Internet Explorer benutzt kleine Intemet-Verweise genannte Dateien - je eine pro URL. Der Bookmark Converter hilft Benutzern beider Browser, die unterschiedlichen Formate zu synchronisieren. Damit lassen sich auch die Bookmarks anderer Browser mit unter einen Hut bekommen, denn die Möglichkeit, Netscape-Lesezeichen zu erzeugen oder zu importieren, bieten die meisten WWW-Clients. In der registrierten Version lässt sich der Bookmark Converter auch von der Kommandozeile aus steuern.

Offline Reader sparen Online-Zeit, Geld und Nerven. Sie laden nach vom Benutzer voreingestellten Kriterien selbständig Web-Seiten auf die Festplatte des PC. Der Anwender kann sie dann in aller Ruhe ohne Internet-Verbindung, also offline studieren. Web Devil für MacOS ist solch ein Helferlein. Ausgehend von einer Startseite lädt er eine einstellbare Anzahl von Ebenen tief Seiten auf den lokalen Rechner. Auf Wunsch lädt er keine Bilder und nur Dateien vom Ausgangs-Server. Die geladenen Dokumente organisiert Web Devil entsprechend der Verzeichnisstruktur des Servers auf der Festplatte. WebSnake (Windows 95) bietet noch mehr Optionen: Die Web-Schlange ermittelt etwa nur die Struktur einer Site oder sammelt alle EMail-Adressen ein, die sich auf einem Web-Server befinden. WebSnake wertet auch Skripte und Client-Side Image Maps aus. Bei Bedarf kann der Benutzer einstellen, als welcher Browser sich WebSnake ausgeben soll, auf Wunsch respektiert das Programm aber auch Netiquette und den Robot Exclusion-Standard.

Sicherheit ist relativ - besonders mit US-Programmen: Aufgrund der Exportbeschränkungen starker Verschlüsselung darf US-Software für den allgemeinen Einsatz im Ausland nur mit einer ungenügenden Schlüssellänge von 40 Bit chiffrieren ('schwache Verschlüsselung,'). Das betrifft auch die 'sichere' Übertragung von WWW-Inhalten oder -Formularen per SSL (Secure Socket Layer). Fortify hebt diese Beschränkung für Netscape-Browser auf: Ein kleiner Patch sorgt dafür, dass fortan mit vollen 128 Bit kodiert wird, sofern der angesprochene Server diese Schlüssellänge unterstützt. In den 4er-Versionen bewirkt Fortify auch eine stärkere Verschlüsselung von S/MIME-EMail und den RSA-Client-Zertifikaten.

Passwort-Overkill: Der Zugang zum LAN erfordert eines, der WWW-Proxy hat allerdings ein eigenes, für den Account des Web-basierenden Email-Dienstes benötigt man ein weiteres, und den personalisierbaren News-Dienst kann man ohne Benutzerkennung auch nicht abrufen. Aus Sicherheitsgründen benutzt man kein Passwort zweimal, aber bei der Fülle von Zugangskennungen riskiert man, irgendwann eine zu vergessen. PassKeeper dient Netizens, die mit unzähligen Account-IDs überfordert sind, ihre Zugangsdaten sicher zu organisieren: Jeweils Benutzernamen, Passwort und ein paar Zeilen für Anmerkungen lassen sich pro Account festhalten. PassKeeper speichert sie in einer verschlüsselten Datei. Das Passwort für das Programm sollte sein Benutzer also wirklich nicht vergessen .

Einen Blick lohnen einige weitere Programme, die wir aus verschiedenen Gründen nicht auf der CD veröffentlichen können. Alexa beispielsweise gibt ausgehend von der momentan besuchten Site Empfehlungen für die Weiterreise. Auf unserem WebServer finden sich auch Links zu den Homepages von weiteren Offline-Readern, etwa der von WWWOFFLE für Linux.

Mit VNC (Virtual Network Computing) lassen ich Rechner über ein X STCP/IP-Netz fernsteuern. Hierzu startet man zunächst auf dem fernzusteuernden Rechner den VNC-Server; anschließend lässt sich dieser Rechner von einem anderen Computer aus über den VNCViewer kontrollieren. Viewer und Server sind für Windows 9x und NT, Linux sowie einige Unix-Varianten verfügbar, außerdem existiert der Client auch als Java-Applet, sodass die Fernsteuerung über einen WWW-Browser erfolgen kann. Während sich der Windows-Server in das Message-Handling von Windows einklinkt und recht zäh reagiert, wird unter Linux ein - recht flotter – X-Server auf einem eigenen Display gestartet. Dadurch kann auf dem ferngesteuerten Rechner ein weiterer X-Server laufen, sodass man lokal weiterarbeiten kann - ungestört von VNC. Bei dem Windows- Server wirken sich alle Aktionen im Viewer direkt auf den lokalen Schirm des ferngesteuerten Rechners aus. Man sollte allerdings nicht übersehen, dass der Windows-Server in Gegenrichtung den lokalen Bildschirm an den Viewer überträgt. Läuft der VNC-Server, lassen sich im Prinzip auch alle Aktionen des lokalen Windows-Benutzers beobachten, ohne dass es dieser bemerkt - unter Datenschutzgesichtspunkten sicher nicht unkritisch. Man sollte daher den Windows-Server nur starten, wenn er wirklich gebraucht wird und den Zugang auf jeden Fall durch ein Passwort sichern. Unter Linux stellt sich dieses Problem nicht, da hier ja ein unabhängiger X-Server gestartet wird.

Blaxxun CCpro bringt virtuelle Welten auf den Bildschirm. Den wichtigsten Bestandteil dieses Plug-Ins für Internet Explorer und Netscape Navigator bildet ein 3D-Browser für den Standard VRML97. Er unterstützt wahlweise Direct3D oder OpenGL zur Grafikbeschleunigung (zwei getrennte Programmversionen). Dank der Blaxxun-Technik sieht man auf entsprechenden Web-Seiten auch andere Benutzer durch die Welten spazieren. Jeder Benutzer erscheint in der Figur eines 'Avatar', den er sich zuvor gewählt hat. Per Tastatur und Textfenster können sich die Besucher in Echtzeit unterhalten.

MetaStream erweitert Netscape Navigator 4 und Internet Explorer 4 um schnelle 3D-Grafik. Die dreidimensionalen Modelle müssen dazu in einem Spezialformat vorliegen, das derzeit nur von MetaCreations-Software geschrieben werden kann, demnächst aber offengelegt werden soll. Besonderheit des Formats: die 3D-Objekte erscheinen schon während der Übertragung grobfacettiert auf dem Bildschirm; mit zunehmender übertragener Datenmenge verfeinert sich die Darstellung (siehe c't 11/98, S.32). Eine Macintosh-Version ist in Vorbereitung.

Das QuickTime-Plug-in erschließt Browsern die Fähigkeiten dieser plattforrnunabhängigen Multimedia-Software. Sie vereint die verschiedensten Technologien zum Abspielen von Audio- und Videodaten, angefangen von WAV-Musik bis hin zu MPEG-Videos. Ohne besondere Server-Software eignen sich QuickTime-Dateien auch für Streaming, eine Art der Übertragung, bei der das Plug-in schon während der Übertragung mit dem Anspielen beginnen kann.

Sonstige Clients

Die Zeit, das Wetter, Börsenkurse, CD-Titel, Bilder von Online-Kameras: Es scheint, als gebe es nichts im Intemet, was sich nicht mit Hilfe spezieller Programme einfangen und auf den heimischen Rechner bringen ließe. Man ist nicht unbedingt ein ausgesprochener Pedant, wenn man Wert auf eine sehr genau gestellte Systemuhr legt. Eine genaue Zeiteinstellung erlaubt beispielsweise Arbeitsteams, die parallel an bestimmten Dokumenten arbeiten, ein entsprechend exaktes Versionsmanagement. NNTP-Clients wie Tardis machen's möglich: Sie holen sich die Atomzeit aus dem Internet und stellen die Systemuhr danach. Nie mehr CD-Titel eintippen: Wer einen Internet-Zugang besitzt und gerne mit dem PC Audio-CDs hört, muss nie wieder auf der CD-Hülle die Stücke durchzählen, oder gar die Titel per Hand eingeben, um schnell seine Lieblings-Songs zu finden. DDB-Clients wie CDMax haben Zugriff auf Internet-Datenbanken mit den Informationen zu zigtausenden von Audio-CDs. Hat CDMax die Titelinformationen zu einer CD einmal online abgerufen, so kann er sie auch offline zur Verfügung stellen. Wie ist das Wetter in NeuDelhi? Schneit es gerade in der Antarktis? Die Antworten auf diese weltbewegenden Fragen lauern zweifelsohne irendwo im Internet. Bei Winweather laufen die Fäden zuammen. Einmal eingestellt, holt das Programm ständig aktuelle Wetterdaten für benutzerdefiierte Orte aus dem Netz. Für deutsche Orte erfährt man allerdings nur Temperatuen und allgemeine Wetterlage. Angaben zu Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Wind findet man nur bei einigen US-amerikanischen Städten. Die Temperatur sollte man zunächst allerdings auf metrische Einheiten umschalten - unsereins ist nicht an die Fahrenheit-Skala gewöhnt. Mit wenigen Mausklicks umgibt man das Hauptfenster mit Bildern von Web-Kameras. Die vorgegebene Liste lässt sich problemlos erweitern ... (c´t 12/98)

 

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