Proxies

Proxy Server ("Proxies”) sind wörtlich genommen "Stellvertreter”. Meist stehen sie bei den Providern und sorgen dafür, dasß angeforderte Internet-Dokumente nicht jedesmal erneut aus dem World Wide Web geholt werden müssen. Nicht immer erhält der Surfer dann die aktuellste Fassung eines Dokuments. Proxies gibt es aber auch auf lokaler Ebene, z.B. in einem LAN. Letztlich ist auch der Cache-Speicher (Hauptspeicher oder Festplatte) ein Proxy.

 

Proxies bei mehreren Providern (PC-Online 5/1998, S. 108)

Dem Wunsch eines Leserbriefes aus der PC-Online 03/98 folgend, hier eine kurze Anleitung für alle diejenigen, die sich bei verschiedenen Providern über einen Proxy-Server einwählen und die Einstellungen nicht jedesmal von Hand ändern wollen. Beim Netscape Communicator ist dies besonders trivial. Hier reicht es aus, für jeden Provider einen eigenen Benutzer anzulegen. Für diesen können dann die Proxy-Einstellungen direkt im Browser vorgenommen werden. Wer noch auf die Dreier-Version aus dem Hause Netscape setzt, hat hingegen etwas größere Mühen. Eine entsprechende Beschreibung findet sich in der Knowledge Base von Netscape unter http://help.netscape.com/kb/client /970221-1.html. Auch der Internet Explorer unterstützt nicht ohne weiteres mehrere Benutzer. Abgesehen davon ist es recht umständlich, sich nur für einen anderen Internet-Zugang als anderer Benutzer im System anzumelden. Daher ist hier ein etwas umfangreicheres Vorgehen notwendig, das den Rahmen dieses Artikels sprengen würde. Nur soviel sei verraten: Mit einem Registry-Patch (Dateityp REG) wird je nach Bedarf der gewünschte Wert in der Registry gesetzt, aus der der IE sich alte Konfigurations-Daten holt. Näheres dazu verrät Ihnen das für Internet Explorer-Anwender ohnehin empfehlenswerte Internet Explorer Center. Dort ist unter der Adresse http://msie.conactive.com/pages/solutions/tips/proxy.htm die Problemlösung sehr detailliert und für verschiedene Eventualitäten beschrieben.

 

Internet-Zugang

Cache