ActiveX: Microsofts Software-Architektur für 'aktive Inhalte' von Web-Seiten: Programme werden vom Server auf der Rechner des Surfers übertragen und dort ausgeführt.

siehe auch SELFHTML


ADSL: Assymmetric Digital Subscriber Line. Die Datenrate zum Empfänger ist ist größer als die des Rückkanals. Nutzt die normale Kupferdoppelader des Telefonanschlusses. Die Technik wird als asymmetrisch bezeichnet, weil die Leitung vom Angebot zum Kunden (Downstream durch Ausnutzung des gesamten Frequenzspektrums theoretisch bis zu acht Megabit pro Sekunde) eine wesentlich höhere Bandbreite hat als in die umgekehrte Richtung (Upstream bis zu 768 Kilobit pro Sekunde). Bei einem Standardanschluss werden die Daten zum Kunden mit 768 kb/s transportiert, während der Kunde eine Sendegeschwindigkeit von 128 kb/s hat. Die Up- und Downstreamgeschwindigkeiten variieren je nach gewählter Tarifgruppe. DSL funktioniert sowohl in Kombination mit einem Analog- als auch mit ISDN-Telefonanschluss. Die Deutsche Telekom bietet ADSL unter dem Namen T-DSL an, weitere DSL-Komplettanbieter sind Arcor, QSC und zahlreiche regionale Unternehmen. Provider wie AOL, Tiscali oder Freenet bieten volumen- oder zeitbegrenzte DSL-Tarife und Flatrates an. Gibt es kein DSL per Kabel, kann man DSL via Satellit ordern. Sky-DSL nutzt zur Übertragung Satelliten für schnelle Downloads von bis zu acht Megabit pro Sekunde aus dem Internet. Die meisten satellitengestützten Lösungen benötigen aber für die Verbindung in die andere Richtung, also vom Empfänger zum Provider, zusätzlich eine ISDN- oder Analog-Telefonverbindung. Bekannteste Anbieter dieser Übertragungstechnik sind Strato und Europe Online. Siehe auch SDSL.

AdWords: Bezahlte Anzeigen, z.B. am rechten Rand der Ergebnisanzeige von Suchmaschinen

Affiliates: Partner-Seiten im E-Business. "Internet-Filialbetriebe". Beispiel: Conrad Neue Medien

Ajax: Asynchronous JavaScript and XML (auf den Grundlagen von XHTML und CSS). Inkrementelle Verä:nderung des Webseitenaufbaus.

ASTA: Anti Spam Technical Alliance. Von Microsoft, Yahoo und AOL gegründet.

ASMTP: Authenticated simple mail transport protocol. Mail Server erfordert auch beim
Postversand Authentifizierung.

ASN.1: Abstract Syntax Notation One. Internationaler Standard (ISO 8824) zur Übermittlung strukturierter Daten zwischen Anwendungsprogrammen im Netzwerk.

ASP, Active Server Pages: Microsofts Konzept für dynamische Web-Seiten, deren Inhalte serverseitig generiert werden. Beispiel: Shopping-Sites. Sprache: VBScript oder JScript

ATM: Asynchronous Tranfer Mode. Von den Telefongesellschaften entworfener Netzstandard füe WAN , bei dem Daten- und Sprachnetze integriert werden. Hat sich im LAN nicht durchgesetzt, wohl aber in Firmennetzen und bei vielen Internetverbin dungen (z.B. VPN). 622 Megabit/Sekunde.

Blog: Kurzform für Weblog. Persönliche Internet-Magazine. Blog-Hoster unterhalten intuitiv zu bedienende Redaktionssysteme, die es dem "Blogger" erlauben, sich ganz auf seine Inhalte (z.B. Fotosammlungen, aktuelle Nachrichten usw.) zu konzentrieren.

Bluetooth: Drahtloser Verbindungsstandard

BMI: Broadcast Music Inc. Eine von zwei großen Rechte-Verwertungsgesellschaften für Musik in den USA. entspricht etwa der GEMA in Deutschland.

CA: Certificate Authority. "Vertrauenswürdige Instanz".

CAPI (1): Common ISDN API. API = Application Interface (Anwender-Schnittstelle).
CAPI (2): Cryptographic Application Programming Interface

CDATA Character Data. Datentyp in XML.

CDF: Channel Definition Format. Ist in XML definiert (s. XML).

CGI: Common Gateway Interface. Schnittstelle auf WWW-Servern, über die sich Parameter
aus Web-Seiten an Programme oder Skripts übergeben lassen.

Channel: Diskussionsgruppe im IRC oder automatisch ausgelieferter WWW- Nachrichtenkanal (Push-Technologie).

CHAP: Authentifizierungsprotokoll

Chat:das 'Schwätzchen' per Tastatur im IRC oder WWW-Chat-Dienst kann durchaus ernst haften Hintergrund haben.

Chrome: Webbrowser-Protokoll für den Zugriff auf den Bereich, in dem die Benutzeroberfläche abgespeichert ist (Firefox/Iceweasel).
Beispiel: chrome://metapolis/content/metapolis.xul (Debian)
cno-Domains: Abkürzung für .COM, .NET, .ORG-Domains

CallerID: Von Microsoft entwickelte Methode zur Abender-Authentifizierung bei E-Mails. Ähnlich wie SPF (siehe dort) . Weiter entwickelt zur SenderID (siehe dort).

Content Provider: Internet-Dienstanbieter, der eigene Inhalte produziert (z.B. Pro7)

DMCA: Digital Millenium Copyright Act. Urheberrechtschutz in den USA. Sichert Haftungs
beschränkungen für ISP und Suchmaschinen. Anwendung im Fall NAPSTER strittig.

DNS, Domain Name Service: dezentrale Internet-Datenbank, die für die Übersetzung von
Rechnernamen in IP-Adressen und umgekehrt zuständig ist.

Dial-in:Einwahlpunkt (ISDN oder analog) eines Internet-Providers.

DNS: Domain Name Server. Auskunftei im Internet: Ordnet einem Servernamen eine eindeutige IP-Adresse zu.

DAS: Digital Signature Algorithm. Von S/MIME vorgeschrieben, z.B. RSA-Algorithmus.

DoS (Denial of Service): Kommen zu viele Daten am Port einer IP-Adresse (Socket) an,
kann das dazu führen, dass Puffer überlaufen und der entsprechende Dienst lahmgelegt
wird.

Dotcom-Firmen: Gewerbsmäßige Betätigung im Internet unter einer .COM-Domain.

DTD Document Type Description. Eine von drei möglichen Formen der XML-Deklaration.

DUN: Dial Up Network. Engl. für DFÜ(-Ordner) in Windows 9.x/ME

Dynamic HTML: Marketing-Bezeichnung für 'anpassungsfähige' Web-Seiten.

siehe auch SELFHTML


JavaScript ist die Makrosprache von Netscape, die sich in HTML einbinden lässt. Microsoft übernahm diese Technik als JSpript. Parallel dazu bietet Microsoft im Internet Explorer eine zweite, Visual-Basic-basierte, Makrosprache mit dem Namen VBScript an. Als Oberbegriff für die beiden Sprachen hat Microsoft den Begriff Active Scripting eingeführt.

ECMA-Script: Standardisierte Version von JavaScript

EDI,EDIFACT: Electronic Data Interchange (for Administarion, Commerce ans Transport).
Standard im E-Commerce für die Übermittlung von Aufträgen und Rechnungen.

Emoticon:Kunstwort aus 'emotion' und 'icon'. Emoticons, meist sogenannte Smileys, sind Bildchen aus Textzeichen, die im 'textbasierten Gespräch' (Chat) Gefühle oder Hintergedanken übermitteln sollen. Ein zwinkernder Smiley ist meist untrügliches Zeichen für Ironie ;-).
In MS Winword kann bei einer solchen Zeichenfolge automatisch ein entsprechendes Symbol erzeugt werden
J.

Beispiele für Emoticons:

Ausführliches Glossar


EMS: Enhanced Message Service. Weiterentwicklung von SMS. Erlaubt das Versenden von Grafiken, Animationen und Klingeltönen. Sowie die individuelle Formatierung des Textes.

ENUM: Telephone Number Mapping. Verknüpfungsprotokoll für Kommunikationsdienste und Internet.

EPC: Electronic Product Code. 96-Bit-Code. Nachfolger des 13-Bit-EAN-Barcodes. EPC
wird gespeichert in Chips mit RFID-Technik (vgl. RFID).

ERP: Enterprise Resource Planning. Alle Geschäftsprozesse von der Produktion über das Personalwesen bis zu den Finanzen werden unter einer unternehmensweiten EDV-Lösung integriert. Dazu gehören auch Internet-Kommunikation und Ecommerce. Bekannter Hersteller von ERP-Produkten ist SAP.

ESS: Enhanced Security Services. Erweiterung von S/MIME.

EuroISDN: Standard-ISDN. Gegensatz: German ISDN oder 1TR6-Standard

Euro-Symbol: W9x/NT
à Code 128, OS/2 (ab FP 35/6) à Code 213, MAC à Code 219

FAQ: Frequently Asked Questions. Eine Liste mit Standardfragen und -antworten zu einem Thema.

Finger: Aufspüren von detaillierten Informationen von Personen, die auf Internet-
Rechnern eingeloggt sind.

Fingerprint: Kryptographische Prüfsumme, die einen Schlüssel eindeutig identifiziert und von einer Certificate Authority (CA) im Briefkopf oder Anzeigen verbreitet wird oder telefonisch zu erfragen ist.

FIR: Fast-IrDA. Schnelle Infrarot-Verbindung (bis 4 MB/s). IrDA: 115Kbit/s.

Firewall: Spezielle Hard- oder Software, die ein internes Netz vor Angriffen aus dem Internet schützt, indem nur Daten für bestimmte Dienste durchgelassen werden.

Firewire: Konkurrenzprotokoll zu USB. Von Apple entwickelt (IEEE1394, iLink).


Flatrate: In den USA Bezeichnung für Internet-Tarif inkl. Telefongebühren. Mitt 1999 auch in Deutschland üblich geworden. Pauschaltarif.

ftp, File Transfer Protocol: Internet-Protokoll zur Dateiübertragung.

Frames Technik zur Webseiten-Erstellung, bei der z.B. zwischen Steuerungs- und Inhaltsteilen unterschieden werden kann.

siehe auch SELFHTML

und weiter SELFHTML

und weiter SELFHTML

GPRS: General Packet Radio Service. Nachfolger von GSM. Von der Telekom für den Mo-
bilfunk entwickelt. Start Februar 2000 mit 50 kBit/s bei D1,D2 und E2. Arbeitet
paketvermittelt. Bezahlt wird nicht die Zeit, sondern die Datenmenge.

Grey-Listing: Von der Uni Würzburg entwickeltes Verfahren zum Reduzieren von
Spam-Nachrichten.

GSM: Global System for Mobile Communication. GSM-Handys dienen bei Notebooks
oft als Modem-Ersatz. GSM-Modems übertragen gem. Standard max 9600 Bit/s.
Vorgänger dieser digitalen Technik war in Deutschland die analoge Technik des
C-Netzes. GSM erlaubt internationales Roaming, SMS-Nutzung und Datendienste
Nachfolger: UMTS

G-WiN: Gigabit-Wissenschaftsnetz. Vom Deutschen Forschungsnetz (DFN-Verein) entwickeltes Netz, das die deutschen Wissenschaftseinrichtungen miteinander verbindet.

HBCI: Homebanking Computer Interface

HSCSD: High Speed Circuit Switched Data. Kanalbündelung im GSM-Netz

HSDPA: High Speed Downlink Packet Access. Mobilfunktechnik als "Festnetzersatz". Stationäre Nutzung von
UMTS in "Surf-" bzw. "Internet-Boxen"-

HTML, Hypertext Markup Language: die Sprache, in der Web-Seiten geschrieben sind. Durch die firmeneigenen Erweiterungen der Browser-Hersteller und langwierige Standardisierung sind mittlerweile etliche HTML-Dialekte entstanden.

HTTP, Hypertext Transfer Protocol: Client-/Server-Protokoll, über das im WWW HTML-Dokumente ausgetauscht werden.

Homebanking: Abwicklung von Bankgeschäften im Online-Betrieb. Führt tendenziell zum
Schließen von Bankfilialen (vgl. Stuttgarter Bank). Vgl. PCO 3/98, S. 26 ff.

Homepage: Startseite auf einem Web-Server. Die Homepages von Providern heissen heute
Meist Portal-Sites.

Icann: Internet Corporation for Assigned Names and Numbers

IDN: Internationalized Domain Names (Domains mit z.B. dt. Umlauten)

IEEE: Institute of Electrical and Electronical Engineers

IMAP4: Internet Mail Address Protocol. Erlaubt die Verwaltung der EMails auf dem
Server. Es lasseb sich dort z.B. Verzeichnisse anlegen, um Nachrichten
sortiert abzulegen.

IP-Adresse:Eindeutige numerische Kennung eines Computers im Internet.

IrDA: siehe FIR

IRC, Internet Relay Chat: Bietet in benannten, themenorientierten Kanälen die Möglichkeit zur Online-Diskussion. ´Dauerkonferenz´.

ISP, Internet Servcie Provider: Dienstanbieter, der lediglich den Zugang zum Netz bereitstellt, aber keine eigenen Inhalte produziert. Gegensatz: Content-Provider.

Jargon File: 'The New Hacker's Dictionary' des Internet-Slang, das häufig in ironischer Weise Begriffe rund ums Netz und den Computer definiert (u.a. http://www.ceil.org/jargon/).

Java: Plattform unabhängige Programmiersprache, die auch in Form so genannter Applets
'innerhalb' von WWW-Seiten arbeitet.

JavaScript:Makrosprache für Web-Browser. Mischung aus JAVA-Elementen und Live Script (Scriptsprache von Netscape). Code wird im Gegensatz zu JAVA interpretiert.

JScript: dto. von Microsoft

Krypto(grafie)-Verfahren: Zur Verschlüsselung von Daten gibt es eine Reihe von Verfahren:
DES (Data Encryption Standard, IBM; 56 Bit Schlüssellänge
Triple-DES (dto. mit 168 Bit Schlüssellänge)
IDEA ( Internation Data Encryption Algorithm). 128 Bit Schlüssellänge.
RC4 (benannt nach Ron Rivest). Unterschiedliche Schlüssellängen.
OTP (One-Time-Pad). Nicht knackbar. Keine praktische Verwendung.
RSA (Rivest/Shamir/Adelman). Primfaktorzerlegung. SL bis 2048 Bit.
S/MIME mit SL von 512 Bit.
DHA (Diffie-Hellmann-Algorithmus). Aktuell bis 3072 Bit. Siehe PGP.
DSS (Digital Signal Standard der US-Regierung). Nicht dokumentiert.
Steganografie (Verschlüsselung in Bildern)
Literatur: PCO 10/97, S. 46-50

LDAP: Lightweigt Directory Access Protocol (RFC 2252). Öffentlicher
Adressverzeichnisdienst. Muss vom Provider angeboten werden.

Lint: Regelbasierendes Testwerkzeug z.B. für HTML. Spürt Fehler nicht nur auf, son-
dern korrigiert sie auch häufig. Gegensatz: Realer Validator.

MAC: Media Access Control. 48-bittige, fest eingebrannte eindeutige Kennung von Netz werkkarten. Die ersten 24 Bit weisen den Hersteller aus, der die restlichen Bit frei vergeben kann.

Mailing-Liste: Automatisierte Variante der EMail. Die Nachrichten werden von nicht- natürlichen Personen (List-Serversn) versandt. Es gibt Announce-Listen und Diskussionslisten. Weie man ein Abo wieder los wird, erfährt man unter http://www.neosoft.com/internet/paml/gettingoff.html.

MAPI Messaging Application Programming Interface. Windows Nachrichten-Schnittstelle

Masquerading, IP-Masquerading: Eine öffentliche IP-Adresse wird in mehrere private IP- Adressen übersezt. Unterfall von NAT.

Mesa: Nachahmung von OpenGL mit nur geringen Unterschieden zum Original.

MDI: Multiple Document Interface. Browser, z.B. Opera, öffnen neue URLs nicht in
einem eigenen Fenster, sondern in Unterfenstern.

MHP: Multimedia Home Platform. Vom Zusammenschluss öffentlich-rechtlicher und priva ter TV-Sender Ende 1999 verabschiedeter Übertragungs- und Formatstandard für digi tale Programme und Mehrwertdienste (z.B. Internet).

MIME, Multipurpose Internet Mail Extensions: Internetstandard für die Kodierung von binären Daten oder mehrteiligen Übertragungen in EMails.
Definition in der Opera-Hilfe:
Das MIME-Protokoll ist eine Methode, um Dokumenten Dokumenttypen zuzuteilen. Es wird benutzt, wenn Mail über das Internet oder World Wide Web verschickt wird.

MMS: Multimedia Messaging Service. Weiterentwicklung von SMS und EMS. Erlaubt den Handy-Empfang von Sounds und Filmen.

MNG: Kompressionsformat. Weiterentwicklung von PNG, unterstützt auch Animationen.

MUD: Multi User Dungeon oder auch Multi User Dimension). Spielwelt-Server, dem Besucher nach Art eines Textadventures online Abenteuer erleben und miteinnder kommunizieren können. Grafische Varianten existieren als kommerzielle Server.

MS-CHAP: Authentifizierungsprotokoll für den NT RAS

MSXML: Gattungsbezeichnung für Microsofts XML-Unterstützung (ab Internet Explorer 5)

Namespace: Gültigkeitsbereich für deklarierte XML-Tags

NAPTR: Naming Authority Pointer, d.h. Regeln für die Umschreibunge und Auflösung einer
DNS-Anfrage

NAT:
Network Address Translation. IP-Masquerading ist ein Unterfall von NAT.

NetBEUI: NetBIOS Extended User Interface. Von IBM 1985 entwickelt. War lange Standard in IBM- und Microsoft-Betriebssystemen. Im Gegensatz zu TCP/IP kann es nicht über Router weitergeleitet werden.

NETBIOS: Network Basic Input/Output System. Schnittstelle in Windows-Netzen für Netzwerk-Anwendungen, z.B. Client-/Server-Software. NETBIOS kann unterschiedliche Netzwerk-Protokolle zum Transport benutzen. Meistens sind das NETBEUI und TCP/IP.

News: Themenbezogene, hierarchisch organisierte Offline-Diskussionsforen.

NNTP, Network News Transfer Protocol: Internet-Protokoll für Usenet-News.

Offline-Reader: Software, die Inhalte aus dem Internet auf den heimischen Rechner lädt und dann während des Lesens keine Online-Verbindung mehr benötigt.

OEB: Open eBook-Standard. Konkurriert mit PDF. Kann sich wie HTML der Display-Größe
und der Auflösung anpassen.

OpenGL: Standard für 3D-Programme. Siehe auch Mesa.

OWL: Web Ontology Language. Teil der Metasprache des Emantic Web.

OUI: Organizationally Unique Identifier, i.e die ersten 24 Bit der insgesamt 48-bittigen Netzwerkkarten-Adresse (MAC). Hierüber ist es meist möglich, den Hersteller der Karte zu identifizieren (http://standards.ieee.org/regauth/oui/index.html)

PAP: Authentifizierungsprotokoll

PCDATA Parsed Character Data. Datentyp in XML.

PDA: Personal Digital Assistent. Beispiel: Palm-Organizer von 3Com.

PDF: Seitenbeschreibungssprache der Firma Adobe. Konkurriert mit OEB-Standard.
Legt im Gegensatz zu OEB die Auflösung von vornherein fest.

PGP, Pretty Good Privacy: De-facto-Krypto-Standard für sichere EMail-Kommunikation.
Wegen S/MIME z.T. nicht mehr aktuell. Literatur: PCO 10/97, S46-50

PHP3: C-ähnliche Sprache. PHP3-Code wird in HTML-Seiten eingebettet. Im Ggs. Zu Java-
scipt wird PHP3-Code auf dem Server ausgeführt.

PIM: Personal Information Manager, z.B. MS Outlook, Lotus Organizer

PKCS #7: Public Key Cryptography Standard, Teil 7 (RFC 2315). Entwickelt 1991 von Apple, Digital, Lotus, MIT, RSA Date Security und Sun Microsystems. Beschreibt CMS (Cryprographic Message Syntax).

Plenken: Setzen von falschen Leerzeichen in Schriftsatz/Maschinenschreiben. Verballhornt vom englischen Wort "blank". Siehe WIKI-Beispiel in dieser Dokumentation.

Plug-in:Utility, das ein Programm (meist Browser oder EMailer) ergänzt, indem es über eine definierte Schnittstelle neue Funktionen zur Verfügung stellt.

siehe auch SELFHTML

PNG: Portable Network Graphics. Verlustfreie Kompression mit True-Color-Darstellung
(.GIF kann nur 256 Farben). Nachteil: Keine Animationsunterstützung.

PoP, Point of Presence: Außenstelle eines Intemet-Providers, um seinen Kunden Einwahl zum Ortstarif zu ermöglichen.

POP, Post-Office-Protocol: Internet-Protokoll zum EMail-Download. Aktuell ist die dritte
Version (POP3). 'Unteradresse' eines Internet-Dienstes auf einem Rechner. WWW-Server arbeiten beispielsweise standardmäßig auf Port 80.

PPP:Point-to-Point Protocol. Standardprotokoll zum Transport von IP-Paketen über serieIle
Schnittstellen (Modem).

PPTP: Point-to-Point Tunneling Protocol. Erweiterung von PPP.

Provider: Inter-Dienst-Anbieter (Internet Service Provider)

Proxy:'Stellvertreterdienst'. Proxies nehmen Anforderungen von einem Client entgegen und geben sie, gegebenenfalls modifiziert, an das ursprüngche Ziel weiter. Proxies könen die durchgeschleusten Daten lokal ablegen und beim nächsten Zugriff direkt liefern.

PSTN: Public Switched Telephone Network. Leitungsvermittelte IP-Übertragung für Voice-
over-IP-Dienste. Gegenteil: Paketorientierte Übertragung.

Push-Technologie: Im Gegensatz zur herkömmlichen Methode, sich Daten aus dem Inrnet immer wieder manuell zu holen (pull), erlauben Push-Channel eine Art Abonnement für bestimmte Seiten

RAS: Remote Access Service. Entspricht dem DFÜ von Windows 9.x unter NT

Rating-Systeme: Filter-Systeme im Internet, z.B. RSACI, SAFESURF

RDF: Resource Description Framework. Teil der Meta-Sprache des Semantic Web.

RealAudio: Client-/Server-Protokoll zur Tonübertragung in Echtzeit. Als Client dient
üblicherweise ein Browser-Plug-in.

RFC: Request for Comments. Internet-Standards beziehungsweise deren Vorläufer (Drafts).
Alle wesentlichen Internet-Protokolle sind in RFCs definiert.

RFID: Radio Frequency Identification. Warenerfassung per Chip. Vgl. auch EPC.

Roaming: Internet-Zugriff von verschiedenen Rechnern aus.

Roaming Access: Zugriff auf ein auf dem Server hinterlegtes Benutzerprofil (Bookmarks,
Adressbücher, Sicherheitseinstellungen)

RSS: Really Simple Syndication. . XML-basierte Familie von Kommunikations-Protokollen

SAX: Simple API for XML. Mögliche Vorgehensweise für XML-Parser.

Schema: XML-abgeleitete Alternative zu DTD

SDSL: Symmetrie Digital Subscriber Line. Ist im Gegensatz zu ADSL die symmetrische Variante der Datenübertragung: Der Clou: das Hoch- und Runterladen der Daten erfolgt gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit.
SET: Secure Electronic Transaction. Spezifikation von Mastercard, Visa und IBM zur Sicherung des elektronischen Zahlungsverkehrs. Verwendet PKCS #7.

S/MIME, Secure MIME: MIME-Ergänzung für Verschlüsselung und digitale Signaturen aus dem Hause RSA Data Security Inc., ob S/MIME zum Internet-Standard wird, ist noch unklar.

SCN: Switched Circuit Network Zusammenfassung aller digitalen Telefonnetzt (ISDN), Mobilfunknetze (GSM) und analgogen Telefoneinrchtungen über digitale Vermittlungsstellen (PSTN).

SenderID: Aus der Vereinigung von CallerID und SPF hervorgegangene Methode zur Absender-
Authentifizierung bei E-Mails.

SET: Secure Electronic Transaction. Protokoll zur geschützten und authentischen Übertragung von Zahlungsinformationen über offene Netze.

SGML: Standardized General Markup Language. Obermenge von Tags, die auch HTML ein- schließen.

SIP: Proprietäres Programm von Microsoft für den Windows Messenger

SMS: Short Message Service. Kurznachrichten von/an Handy. 160-Zeichen-Takt. Weiterentwicklungen erlauben auch den Versand vom Telefon und über PC.

Socket: Einheit aus IP-Adresse und Port-Nummer.

Spam: Ursprünglich Abk. von "Spiced Pork and Meat", Anspielung auf Einheitsspeisen mit
in Gelee eingelegtem Frühstücksfleisch. Heute Bezeichnung für jedwede Art unver
langt zugesandter kommerzieller E-Mail. Vermutlich nach einem Sketch von Monty Python.
Siehe auch UCE und UBE.

SPF: Sender Policy Framework. Methode zur Absender-Authentifizierung bei Email.
Ursprünglich von AOL eingeführt ("Sender Permitted From").

Spoofing: Verbiegen von IP- oder EMail-Adressen, um den Absender unkenntlich zu machen.

SMIL: Synchronized Multimedia Integration Language. Datenbeschreibungssprache für
Authoring-Systeme

SMTP: Simple Mail Transfer Protocol.Internet-Protokoll für EMail-Versand.

SSC: Security Support Component. Bezeichnung von Microsoft in seinem Projekt "Palladium"
für seine Implementierung von TCPA.

SSID: Service Set Identification. Zuordnung von Namen zu WLANs.

SSL, Secure Socket Layer: Protokoll zur verschlüsselten, Server authentischen Daten-
Übertragung im WWW.

Stealth-Modus: Tarnkappen-Modus von Ports, sodass das System von außen gesehen nicht
existiert. Bekannt sind auch Stealth-Viren.

Steganografie: Verschlüsselung von Informationen in Bildern

StoreX: Projekt von Sun Microsystems zur Entwicklung so genannter offener Speicheranwen
dungen auf der Grundlage von Java. Zusammen mit Jini-Funktionen sollen unter
schiedliche Speichermedien netzwerkfähig gemacht werden, z.B. Computer, Hand
helds, Scanner usw..

SVG: Scalable Vector Graphics. Beschreibungssprache für die Arbeitsdaten von Vektorgrafik-
Programmen. Kann XML-Regeln auswerten.

Tabellen: Gestaltungstechnik bei Webseiten, z.B. WIDI.

siehe auch SELFHTML

weiter bei SELFHTML

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Tag Elementarbaustein in Webseiten.

siehe auch SELFHTML

T-DSL: Auf ADSL-Technik (siehe ADSL) basierender Internetzugang, bis zu hundertmal
schneller als ISDN. Eingeführt im April 1999, flächendeckend ab 2003.

TCPA: Trusted Computing Platform Alliance. 1999 gegründet von Compaq, HP, IBM,
INTEL und Microsoft. Ein Hardware-Chip (TPM) soll die Sicherheit eines PC über
wachen. Siehe auch SSC.

TCP/IP: Transmission Control Protocol over Internet Protocol. Grundlegende Internet-Verbindungs-Protokolle, oft auch als Oberbegriff für die Internet-Protokoll-Suite gebraucht. Während IP die unterste Schicht der Daten-Pakete definiert, arbeitet TCP 'darüber' als zuverlässiger, verbindungsorientierter Datenstrom.

TIPHON: Telecommunications & Internet Protocol Harmonization over Networks. Projekt des European Telecommunications Standards Institute.

siehe auch http://www.etsi.org

TPM: Trusted Platform Module (siehe TCPA)

Trust Center: Unabhängige Institution, die für die Vergabe und Verwaltung von öffentlichen und geheimen ("privaten") Schlüsseln für einen authentischen, vertraulichen und anonymen Email-Verkehr zuständig ist. Erstmals mit dem Netscape Communicator 4.5 "frei Haus" geliefert.

UBE: Unsolicitated Commercial Electronic Mail. Seriös für Spam. Massenhaft versendete Werbe-Mail.

UCE: Unsolicitated Bulk E-Mail. Kann auch unerwünschte nicht werbende Zusendungen um fassen.

UIFN: Universal International Freephone Numbers, d.h. 800er-Vorwahl

UMS: Unified Messaging Service. SMS, Mail, Fax-Versand und –Empfang unter "einem Hut"

UMTS: Universal Mobile Telecommunication System. Mobilfunk-Protokoll. Nachfolger von GSM ab 2002. Erlaubt weltweites Mobiltelefonieren, Bildtelefonie, Internetzugang, Fax- und Email-Versand und –Empfang (Roaming) auf Grund höherer Bandbreite.

UPnP: Universal Plug&Play. Protokoll von Microsoft in Windows XP (u.a. für Videotelefonie
Upstream: Übertragung von Modem/ISDN-Adapter ins Netz. Gegensatz: Downstream.

URL: Uniform Resource Locator. (Vorläufig) standardiierte Form von Objekten im Internet,
meist WWW-Seiten, aber auch Dateien auf ftp-Servern oder Mailadressen.

URN: Uniform Resource Name. Dauerhafte Referenz auf ein Dokument in Online- Bibliotheken.

Usenet: Gesamtheit aller Newsgruppen. Im engeren Sinne zählen nur die klassischen ´Big8' Newsdomains (alt..*, comp.*, rec.*, sci.* ... ) sowie die Gruppen der ISO-Ländercodes (de.*, ch.*, at.* ... ) zum Usenet - die Gesamtheit aller gilt dann als 'Netnews'.
V.90: Standard für analoge Datenübertragung bis zu 56 Kbit/s. Nachfolger von K56flex und X2. Bis zu 33,6 Kbit/s: V.34. V.42bis beschreibt die Datenkompression während der Übertragung

VBScript: Abgespeckte Version von Visual Basic, um beispielsweise Active-X-Controls zu steuern.

VNC: Virtual Network Computing. Kostenloses Client-/Server-System von Olivetti & Oracle Research Lab für den Zugriff auf entfernte Rechner (Fernwartung). Vgl. PCO 9/98, S. 74-75. Software auf der WEB-CD zum Heft..

VON: Voice on the Net Coalition (Private Organisation zur Förderung der Internet- Telephonie.

VoIP: Voice over IP Sammelbegriff für alle Techniken zur Sprachübertragung über IP-Netze.

VPN: Virtual Private Network. Microsoft-Bezeichnung für die Einbindung entfernter Nodes oder LANs mittels PPTP.

VRML: Virtual Reality Modeling Language. Ermöglicht dreidimensionale Darstellungen im WEB. Zur Implementierung in IE4 und Netscape Communicator 4 vgl. u.a. PCO 4/98, S. 61
Siehe dazu auch Version 7.0 von SELFHTML

WAIS: Wide Area Information Servers. Die im WAIS enthaltenen Server sind auf bestimmte Themengebiete spezialisiert und meist textbasiert.

WAP: Wireless Application Protocol. (Internet für Handy). Im Gegenatz zu Japan Benötigt man in Europa speziell dafür programmierte HTML-Seiten.

WebDAV: Web Document Authoring and Versioning. Protokoll für Schreibzugriffe auf Dokumente unter der Verwaltung eines HTTP-Servers.

Web-User Agents: Allgemein: Benutzerprogramme für das Web. Speziell: "Eingebettete" Browser zum Abrufen von Webseiten im XHTML-Standard. Für Palmtops, Handys usw.

WEP: Wired Equivalent Privacy. Standardverschlüsselung im WLAN. Siehe auch WPA

Wimax: Worldwide Interoperability for Microwave Access. Funktechnik als Alternative zu WLAN (größeres Versorgungsgebiet, höhere Bandbreite).

WLL: Wireless Local Loop. Drahtlose "letzte Meile". Funklizenzen wurden
erstmals 1999 vergeben. Neu ausgeschrieben in 12/2005.


WML
: Wireless Markup Language ("Handy-HTML")

WPA: Wi-Fi (wireless fidelity)) Protected Access. Verschlüsselung im WLAN.

WWW, World Wide Web: zentrales, grafisches Informationssystem im Internet.

x.509: Internationaler Standard für digitale Zertifikate.

XHTML: Extensible HTML. In XML formulierte Teilmenge von HTML.

siehe auch SELFHTML


XML: Neuer, vom W3-Konsortium verabschiedeter Standard, der nicht nur für das WEB gilt. Beruht auf SGML (Standard Generalized Markup Language) . Geht über HTML hinaus und verwendet Unicode. Anwendung: CDF (channel definition format) im IE 4.

siehe auch SELFHTML


XPath: XML Datenbankabfragesprache

XSL: Extensible Stylesheet Language

XSLT: XSL Transformations. Aus XML abgeleitete Regeln, um XML-Dokemente in andere Formate zu übersetzen.

Zu weiteren Begriffen siehe u.a. das Free Online Dictionary of Computing:

Bekannt ist auch das New Hacker's Dictionary"

Wer nach dem Sinn weiterer Abkürzungen sucht, sei verwiesen auf den Server YAAS (Yet Another Acronym Server)

Allerdings wird dort nur nach 3-Zeichen-Abkürzungen gesucht.
Ein spezielles "Desktop Publishing Glossar" findet sich in c´t 17/2002, S. 165 ff.

Die Version 1.4 von Mozilla (2003) kommt mit einem eigenen Glossar

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